Das Forschungsprojekt „Gesunde Quartiere 2.0“
Die Lebensqualität in städtischen Gebieten zu erhalten bzw. zu verbessern, gehört zu einer der größten Herausforderungen in einer wachsenden Großstadt. Mit dem Projekt „Gesunde Quartiere 2.0“, das an das vorangegangene Projekt „Gesunde Quartiere“ anschließt, erforscht und entwickelt ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftler*innen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Hafen-City-Universität Hamburg und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. und den beteiligten Krankenkassen (AOK Rheinland/Hamburg, DAK, Mobil Krankenkasse, Techniker Krankenkasse) Maßnahmen, mit denen die Gesundheit und Lebensqualität in sozial benachteiligten Hamburger Quartieren verbessert werden können.
„Gesunde Quartiere 2.0“ soll Ansatzpunkte identifizieren, die dazu beitragen, dass Präventionsträger und kommunal Verantwortliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention adressat*innengerechter konzipieren und implementieren. Das multi-modal angelegte Forschungsvorhaben befasst sich kleinräumig aufgelöst intensiv mit Gesundheit und Lebensqualität – einerseits für Versicherte der beteiligten Krankenkassen aus ganz Hamburg, andererseits in vier konkreten ausgewählten Quartieren der Stadt.
Zielsetzung
Vor dem Hintergrund des bekannten Präventionsdilemmas sollen die Wahrnehmungen, Strukturen und Angebote zur Gesundheitsförderung und Prävention aus unterschiedlichen Perspektiven, insbesondere soziallagenabhängig erforscht werden und Hinweise zur adressat*innengerechteren Ausgestaltung entsprechender Maßnahmen abgeleitet werden.
Förderung
„Gesunde Quartiere 2.0“ wird gefördert durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (Fördertitel: KAbAPräv_sozial – Kleinräumige Analysen zur bedarfsgerechten Ausgestaltung von Präventionsleistungen in sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen)